Markus Haferl

ADEG Kaufmann aus
Atzenbrugg in Niederösterreich
  

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ADEG-Kaufmann Markus Haferl bringt auf den Punkt, was seit vier Generationen Leitgedanke seines Familienunternehmens im niederösterreichischen Atzenbrugg ist.

Dass der Wein, den Markus Haferl seinen Gästen serviert, vom lokalen Winzer Leopold Figl stammt, lässt nicht nur den Kenner durchblicken. Vielmehr steckt hinter dem schlichten Etikett eine kleine versteckte Botschaft, die ein Stück weit auch das Erfolgsrezept der Kaufmannsfamilie aus Atzenbrugg widerspiegelt. „Das Beste stammt aus unserer Region“.

Der Name Leopold Figl ist aber auch auf andere Weise mit der Familie verbunden, denn Österreichs erster Bundeskanzler war der Onkel von Markus Haferls Mutter Maria. Er konnte darauf vertrauen, dass im Tullnerfeld, zu dem auch der Gemeindeverbund Atzenbrugg zählt, der größere Kukuruz, also Mais, wächst als in Russland. Natürlich gewann der Kanzler diese Wette. Das vereinbarte Schwein als Wettschuld ist allerdings bis dato nie angekommen.

Die besagte 65-jährige Nichte, ist trotzdem großzügig, wie es immer schon bei den Haferls üblich war. Für Kinder gibt es beispielsweise an der Fleischtheke ein Wurstradl zum Kosten. Maria Haferl, selbst Oma von zwölf Enkeln und über vier Jahrzehnte im ADEG Markt aktiv, erinnert sich an Zeiten, als sie die Wurst für die Kleinen selbst fingerdick aufschnitt. Schwiegertochter Petra, die ebenso Teil der Kaufmannsfamilie geworden ist, erinnert sich und lacht: „An starken Einkaufstagen ging da meist eine ganze Stange drauf“. Vielen Dreikäsehochs ist das in Erinnerung geblieben. Sie kaufen nach wie vor beim „Haferl“ ein, auch wenn sie längst in die umliegenden Gemeinden und Städte gezogen sind. „Meine Schwester beispielsweise“, erzählt Bernadette Tappeiner, eine langjährige Kundin, „findet an ihrem neuen Wohnort eine große Auswahl an verschiedensten Märkten vor, aber eben keinen Haferl.“

Porträt Markus Haferl Porträt Markus Haferl

Es ist längst nicht nur das unverwechselbare Sortiment an regionalen bäuerlichen Produkten wie unter anderem Grammelaufstrich, Hanf- und Mohnöl, Perldinkel, Bio-Marillen, Erdäpfel, Propolis-Salbe oder Cremehonig, das ihn auf der Hitliste der Nahversorger ganz nach oben katapultiert. Es ist das Mehr, das die Kunden so an ihrem ADEG Haferl schätzen.

Und natürlich fällt dem Lebensmittelhändler aus Leidenschaft auch dazu eine Geschichte ein. Einer seiner Kunden lud zum Grillfest und hatte auf Tischdecken vergessen. Es sollten jedoch nicht, wie oft verwendet, Decken aus Papier sein, sondern richtig edle Auflagen aus weißem Stoff. Markus Haferl, dessen Sortiment zwar eine große Auswahl an verschiedensten Artikeln umfasst, musste jedoch passen. Schnell griff er zum Telefon und rief einen Kollegen an. Doch auch dieser konnte nicht damit dienen. Also bat er um etwas Geduld, rannte die Treppe hoch in die Wohnung, in der er mit Ehefrau Petra und den beiden Kindern Jonas und Sophie lebt, und kam mit seinen eigenen Tischtüchern zurück. „Nehmen Sie die mit“, drückte er dem überraschten Mann den Stapel in die Hand und zeigt damit, wie wörtlich er die Bezeichnung Nahversorger nimmt.

Ein Haferl findet sozusagen immer den passenden Deckel. Denn das Engagement der Familie endet nicht bei der Nahversorgung, sondern erstreckt sich über die Unterstützung von sozialen Projekten bis hin zur Teilnahme am Vereinsleben. Sei es bei der örtlichen Blasmusik oder bei der Feuerwehr. Deshalb verwundert es auch wenig, dass Markus Haferl während unserem Gespräch plötzlich vom Stuhl springt und in die Feuerwehrmontur schlüpft, weil Sekunden zuvor die Alarmsirene losgegangen ist. „Oma Maria“ lässt sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen.
 

Es wird mit Rotwein angestoßen. Es wird mit Rotwein angestoßen. Es wird mit Rotwein angestoßen.

Besonderheiten

bei Kaufmann Haferl

  • Produkte aus der Region
  • Lotto / Toto
  • Tabakwaren