Gartentipps

Green Balance

Garten

Der Garten als Ort innerer Ausgeglichenheit.

Kräftezehrende Zeiten verlangen Orte der Entspannung, um neue Energie zu tanken. So wird der Garten in dieser Saison vermehrt eine Oase der inneren Ruhe und Spiritualität. Für die Farbpalette der Pflanzen bedeutet das sanfte Töne. Bei Sträuchern oder Gräsern überwiegt eine ruhige, offene Bepflanzung. Eukalyptus und Bambus etwa sorgen für diese Aura. Auch Pampasgräser haben eine beruhigende Wirkung. Zu mehr Zen-Gefühl verhilft zum Beispiel der japanische Ahorn.

Cleverer Mix

Die Samenbomben „Sonnenblume“ enthalten kleine, große, gelbe und orange heimische Sonnenblumenarten. Sie müssen nicht eingepflanzt, sondern können direkt oder per Wurf an der gewünschten Stelle ausgebracht werden. Beste Wurfzeit: von Mai bis Juni. Von den Stadtgärtnern, www.bloomling.atDie Samenbomben „Sonnenblume“ enthalten kleine, große, gelbe und orange heimische Sonnenblumenarten. Sie müssen nicht eingepflanzt, sondern können direkt oder per Wurf an der gewünschten Stelle ausgebracht werden. Beste Wurfzeit: von Mai bis Juni.

Von den Stadtgärtnern, www.bloomling.at, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster 

Samen-Mix

Das große Frühlingserwachen

Hummeln und Bienen sind bereits unterwegs. Die Zugvögel kehren zurück und üben sich eifrig im Balzen. Christina Nagl darüber, wie wir Tiere im Garten zu Frühlingsbeginn unterstützen können.

 

Wildbiene

1. Wildbienen

Allein in Österreich gibt es mehr als 700 Arten von Wildbienen – auch Hummeln zählen dazu.

Überwinterung: Manche Bienen überwintern in hohlen, markhaltigen Pflanzenstängeln. Anders als die vom Menschen kultivierte Honigbiene überwintern ihre wilden Artgenossen nicht gemeinsam im Bienenstock. Bei den Erdhummeln überwintern nur die Königinnen im Boden, oft unter Totholz. Die Nachkommen solitärer Wildbienen wie der Mauerbiene überwintern in Stängeln oder Mauerritzen.

Wissenswertes: Hummeln können – dem Pelz sei Dank – bereits ab 1 bis 7 Grad fliegen. Honigbienen etwa ab 10 Grad. Erste Nahrung bieten Frühblüher oder Palmkätzchen.

Mein Tipp: Rasen nicht sofort mähen beziehungsweise ein „wildes Eck“ belassen, denn Gänseblümchen und Co bieten begehrte Nahrung. Abgestorbene Pflanzenteile nicht zu früh entfernen. Viele Tiere haben hier ihr Win­terquartier

Marienkäfer

2. Marienkäfer

Der niedliche Käfer bringt es in Mitteleuropa auf 70 verschiedene Arten.

Überwinterung: Die Käfer erstarren im Winter und verbringen die kalte Zeit in Mauerritzen oder Rindenspalten. In Laubhaufen überdauern sie oft auch in größeren Ansammlungen die Kälteperiode. Mit den länger werdenden Tagen und den steigenden Temperaturen tauen sie auf und beschäftigen sich sofort mit Futtersuche und Fortpflanzung.

Wissenswertes: Marienkäfer legen ihre Eier bevorzugt in die Nähe von Blattlausvorkommen.

Mein Tipp: Verzichten Sie auf Pestizide, um das natürliche Gleichgewicht im Garten zu unterstützen. Marienkäfer sind perfekte Helfer, wenn es um biologische Blattlausbekämpfung geht.

Zugvögel

3. Zugvögel

Ab März etwa kehren vor allem jene Vögel aus dem Winterquartier zurück, auf deren Speiseplan Insekten stehen.

Überwinterung: Standvögel überwintern bei uns, weil sie sich nicht nur von Insekten, sondern auch von Körnern, Samen und Beeren ernähren.

Wissenswertes: Wird es wärmer, ertönt nicht nur alle Jahre wieder der helle Vogelgesang. Die Paarungs- und Brutzeit beginnt, Reviere werden abgesteckt.

Mein Tipp: Nicht alles mähen, die Pflanzen samen lassen. Vögel helfen auch bei der Schädlingsbekämpfung: Kohlmeisen etwa lieben Blattläuse. Heimische Sträucher unterstützen den Naturkreislauf: Sie locken heimische Insekten an und diese wiederum die Vögel.

Frosch

4. Amphibien

Wer Gewässer im Garten hat, bekommt freilich auch Besuch von Fröschen, Kröten oder Molchen.

Überwinterung: Erdkröten und Teichmolche vergraben sich im Boden, um zu überwintern. Manche Arten haben ihr Winterquartier im Wasser, andere verstecken sich in Laubstößen.

Wissenswertes: Ab 5 bis 6 Grad beginnen die Wanderbewegungen in Richtung Laichgewässer. Kröten hinterlassen sogenannte Laichschnüre im Wasser, Frösche Laichballen.

Mein tipp: Bei Naturpools oder Teichen auf naturnahe Vegetationsflächen achten, zum Beispiel mit Schilfflächen und Seerosen. 

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