Faszination Mondphasen

Sie haben es bestimmt schon persönlich erlebt: Es gibt Zeiten, in denen kleinere Beschwerden durch Medikamente, Salben oder Tees geheilt werden können. An anderen Tagen wiederum behandelt man auf die gleiche Art und Weise – ohne Erfolg. Der Mond spielt dabei eine große Rolle. Wir erklären Ihnen, welchen Einfluss er auf unseren Körper hat.

Der Mond hält sich immer zwei bis drei Tage in einem Sternzeichen auf. Das weckt jeweils unterschiedliche Kräfte, die unseren Körper beeinflussen. Sie werden beispielsweise merken, dass Sie an „Widder-Tagen“ besonders zu Kopfschmerzen neigen, an „Stier-Tagen“ hingegen eher zu Halsschmerzen. Andererseits ist alles besonders wirksam, was Sie für das Wohl der Körperregion tun, die dem Zeichen zugeordnet wird, das der Mond gerade durchschreitet.

Allgemein kann man sagen, dass bei zunehmendem Mond besser Kraft und Energie gesammelt werden können. Dieser Mondstand baut auf, führt zu, nimmt auf.

Abnehmender Mond reinigt, entlastet, spült aus. Dieser Mondstand aktiviert. Das wirkt sich auf bestimmte Bereiche unseres Lebens aus.

An Tagen mit Vollmond empfiehlt es sich, sich zu schonen und einen Diät- oder Safttag einzulegen, da alles, was Sie zu sich nehmen, doppelt anschlägt. Auch Medikamente, Nikotin und Alkohol wirken stärker als sonst.

Bei Neumond werden Kräfte umgepolt, Neuorientierung und Neubeginn jeder Art sind begünstigt. Diese Tage eignen sich besonders zum Fasten, da der Körper effektiv entgiften kann, aber auch zur Erholung.

Frau beim Laufen Frau beim Laufen

Körperpflege

Sollen der Haut Stoffe zugeführt werden, eignen sich Tage mit zunehmendem Mond besonders dafür. Problemhaut hingegen sollte man an Tagen mit abnehmendem Mond behandeln, es werden sich kaum Narben bilden.

Massagen zur Entspannung und Entgiftung empfehlen sich bei abnehmendem Mond, die mit kräftigender und regenerierender Wirkung bei zunehmendem Mond.

Für jede Art der Haut- und Nagelpflege und für die Körperhaarentfernung eignen sich Steinbock-Tage hervorragend.

Ernährung

Auch bei der Ernährung gilt: An gewissen Tagen kann der Körper bestimmte Stoffe besser aufnehmen und verwerten als an anderen Tagen.

Vielleicht gelüstet es Sie an Wassertagen besonders nach Brot oder anderen Mehlspeisen. Diesem Drang sollten Sie aber, falls Sie mit überschüssigen Kilos kämpfen, besser nicht nachgeben, weil Ihr Körper Kohlehydrate besonders gut aufnimmt.

Hände schneiden Paprika Hände schneiden Paprika
Kräutertee in Glas-Tasse mit Blumen Kräutertee in Glas-Tasse mit Blumen

Garten und Natur

Folgende Grundregel ist bei der Arbeit mit Pflanzen zu berücksichtigen: Bei abnehmendem Mond ziehen die Säfte zur Wurzel, die Erde ist aufnahmefähig, bei zunehmendem Mond steigen dagegen die Säfte, das oberirdische Wachstum herrscht vor.

So sät oder setzt man oberirdisch wachsende Pflanzen besser bei zunehmendem, nach unten wachsende bei abnehmendem Mond. Zum Gießen von Zimmerpflanzen wählt man vorzugsweise einen Blatttag (=Wassertag), zum Umsetzen einer Pflanze zunehmenden Mond. So kann sich die Wurzel gut entfalten. Unkraut und Ungeziefer bekämpft man am besten bei abnehmendem Mond, das in der Erde hausende Ungeziefer an einem Wurzeltag, oberirdische Schädlinge an Blatttagen.

Haushalt

Auch im Haushalt gibt es Tage, an denen manche Arbeiten leicht fallen und man ein gutes Ergebnis erzielt, wohingegen man sich an anderen Tagen ohne großen Erfolg bemüht.

Fast alle Hausarbeiten, die mit Reinigen, Entziehen, Ausschwemmen zu tun haben, lassen sich viel müheloser und erfolgreicher bei abnehmendem Mond erledigen. Wenn Sie die Wäsche an Wassertagen waschen, benötigen Sie weniger Waschmittel.

Für das feuchte Wischen von Holz- und Parkettböden wählen Sie abnehmenden Mond in einem Luftzeichen, damit die Feuchtigkeit nicht in die Ritzen dringt. Diese Tage sind auch ideal, um Fenster und Glas von Streifen und Schlieren zu befreien, und eignen sich für das Putzen von Porzellan und Schuhen.