Weniger Zuckerkonsum für Kinder? Mit diesen Tricks gelingt’s

Ein zu hoher Zuckerkonsum beginnt meist bereits im Kindesalter. Mit diesen einfachen Tricks gewöhnen Sie Ihre Kinder an eine zuckerreduzierte Ernährungsweise.

Keine Angst, Sie müssen Ihre Kinder nicht von heute auf morgen auf eine radikale Zuckerfrei-Diät setzen. Doch es ist durchaus nützlich, ein paar einfache Tricks in den Alltag zu integrieren, um die Kleinen in der Umstellungsphase bei Laune zu halten. Wir haben fünf Tricks für Sie zusammengefasst.

Reduzieren Sie zuckerhaltige Getränke

ein Kind streut Zucker über frische Krapfen ein Kind streut Zucker über frische Krapfen ein Kind streut Zucker über frische Krapfen

Zu zuckerhaltigen Getränken zählen nicht nur Energydrinks, Softdrinks und Limonaden, sondern auch der 100-Prozent-Fruchtsaft aus dem Bioladen. Denn im vermeintlich gesunden, ungezuckerten Fruchtsaft verbirgt sich ebenfalls oft eine hohe Menge an Zucker. Gewöhnen Sie Ihre Kinder schon von klein auf daran, mehr Wasser zu trinken, oder greifen Sie zu einem selbstgemachten Früchtesirup ohne Zuckerzusatz. Sollte Ihr Kind so gar nicht auf seinen geliebten Fruchtsaft verzichten wollen, hilft es, den Saft in immer kürzer werdenden Abständen stärker zu verdünnen oder den Fruchtsaft in Eiswürfel einzufrieren und diese in einem Glas Wasser zum Schmelzen zu bringen.


Ersetzen Sie gesüßte Frühstücks-Cerealien durch Haferflocken

Das Letzte, das man möchte, ist, mit seinen Kindern in der Früh über das Essen zu streiten. Doch sobald wir ihnen zuckerhaltige Cerealien vorsetzen, verursachen wir damit einen unvermeidlichen Zuckerrausch, der sich meistens in der Schule verflüchtigt und zu Antriebslosigkeit und Heißhunger auf noch mehr Süßes führt. Haferflocken sind eine viel bessere und gesündere Alternative und bieten unzählige Möglichkeiten der Zubereitung: ob als leckeres Früchteporridge, Birchermüsli oder herzhafte Haferbällchen.

Gemeinsam kochen

Auch wenn es manchmal schwierig ist, nach der Arbeit noch ein gesundes Abendessen auf den Tisch zu stellen, hat man beim Kochen die größte Kontrolle über die zubereiteten Lebensmittel. In Restaurants werden den Speisen oft unnötige Geschmacksverstärker und zu viel Zucker (vor allem in Saucen) hinzugefügt. Versuchen Sie Ihre Kinder beim Kochprozess mit einzubeziehen. Dadurch machen Sie ihnen Lust, mehr auszuprobieren, und bringen ihnen bei, sich für gutes, gesundes Essen zu begeistern.

Zwei Kinder helfen in der Küche, das Mädchen schneidet gerade rote Zwiebel Zwei Kinder helfen in der Küche, das Mädchen schneidet gerade rote Zwiebel Zwei Kinder helfen in der Küche, das Mädchen schneidet gerade rote Zwiebel

Gesunde Snacks

Gesunde Snacks, hier ein dunkles Weckerl mit Salat, Käse, Tomaten, Zwiebeln und Gurken, dazu Karotten und Nüsse, eine Banane sowie Saft und ein Glas Milch Gesunde Snacks, hier ein dunkles Weckerl mit Salat, Käse, Tomaten, Zwiebeln und Gurken, dazu Karotten und Nüsse, eine Banane sowie Saft und ein Glas Milch Gesunde Snacks, hier ein dunkles Weckerl mit Salat, Käse, Tomaten, Zwiebeln und Gurken, dazu Karotten und Nüsse, eine Banane sowie Saft und ein Glas Milch

Wenn Sie mit Ihren Kindern unterwegs sind, ist es verlockend, schnell nachzugeben und einen Snack aus dem Supermarktregal oder dem Laden um die Ecke zu besorgen. Doch man kann Ausflüge bereits im Voraus planen und leckere, selbstgemachte Snacks mitnehmen. Für einen natürlichen Energieschub sorgt eine Kombination aus Proteinen und Fett. Damit bleiben die Kinder satt bis zum Abendessen. Apfelscheiben mit Käse, Gemüsesticks mit Hummus oder Vollkornbrot mit Bananenscheiben und Nussmus sind nur ein paar der nahrhaften Möglichkeiten.


Über Essen reden

Wir wissen, dass Zucker ungesund ist, doch Kinder verstehen nicht immer, warum man manche Nahrungsmittel häufiger essen sollte als andere. Es ist wichtig, mit ihnen darüber zu reden, was wir essen und warum. Doch anstatt zu sagen „Süßigkeiten machen dick“, sollte man die positiven Aspekte von Nahrungsmitteln betonen, wie z. B. „Milch hilft, dass deine Knochen wachsen“ oder „Gemüse schenkt dir mehr Energie, um Fußball zu spielen“.

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