genussvoller Gaumenkitzel


von der Wurzel zum Blatt

From Root to Leaf“, von der Wurzel zum Blatt, ist das neue „From Nose to Tail“ , von der Nase bis zum Schwanz. Wie beim Fleisch - wo für manch einer das Filet das beste Stück ist, aber jeder Teil des Tiers genießbar ist– gilt nun auch beim Gemüse alles zu verwenden, also nicht nur die „Edelstücke“, sondern auch die „Second Cuts“. So werden Blätter, Gemüseschalen, Strünke und Wurzeln mitgekocht bzw. zu tollen kreativen Gerichten verarbeitet. Obst und Gemüse ganzheitlich zu verwerten ist nicht nur nachhaltig, sondern bringt auch dem Lebensmittel wieder mehr Wertschätzung entgegen. Vieles, das wir wegschmeißen (wie Blätter, Schale,...) ist noch genießbar und auch was den Geschmack betrifft gibt es keine Gründe diese wegzuschmeißen.

Vitaminschub pur!

Die Blätter haben oft doppelt so viel Vitamin C als jener Teil des Gemüses, den wir herrkömmlich essen. Die Extraportion Vitamine ist somit gesichert! Wenn Sie alles von einer Pflanze verwenden wollen, achten Sie auf Qualität und Frische. Greifen Sie zu Bio-Gemüse oder am besten gleich direkt aus dem eigenen Garten. Die Blätter weisen oft nämlich einen höheren Spritzmittelgehalt auf, als die „Edelstücke“ selbst.

Der Kreativität keine Grenzen gesetzt

Beim Kochen sind keine Grenzen gesetzt, experimentieren Sie nach Lust und Laune. Oft entstehen tolle neue Geschmackskombinationen. Kohlrabiblätter eignen sich z.B. wunderbar als Chips, Karottensuppen können Sie direkt mit dem Grün verkochen oder ein köstliches Pesto zur Suppe zubereiten. Wie wär’s mit einer Frühlingssuppe aus Radieschen samt Blätter? Die Karfioblätter oder auch der Strunk des Brokkoli schmecken hervorragend in Curries oder Eintöpfe. Die Gemüseschalen können Sie zu einer Suppe verkochen, also schmeißen Sie die Schalen das nächste Mal nicht weg. Oder Sie bereiten Gemüseschips daraus zu. Zu grüne Smoothies können Sie jegliche Blätter hinzugeben.




mehr Grün am Grill

Flexitarier sind die neuen Vegetarier: Sie ernähren sich hauptsächlich vegetarisch, manchmal auch vegan und greifen hin und wieder auch zu Fleisch und Fisch bzw. deren Produkten. So werden sie auch die flexiblen Vegetarier (aus dem Englischen flexitarian = flexible + vegetarian) genannt.

Vielen Leuten wird es immer wichtiger, was auf den Teller liegt, insbesondere woher es stammt. Die Beweggründe für Flexitarismus sind unterschiedliche, von Tierschutz/Tierwohl, Nachhaltigkeit bis hin zu Gesundheit. Zwar essen Flexitarier im Prinzip alles, jedoch steht die Herkunft des Lebensmittels im Vordergrund. So kaufen sie vermehrt Bio-Produkte oder auch bei nahegelegenen Greißler bzw. Bauernhöfe ein. Gerade, wenn sie zu Fleisch greifen, steht Qualität anstatt Quantität im Vordergrund, sie sind gegen Massentierhaltung und für das Tierwohl.



Herbstliche Schmankerl

Der Herbstanfang zeigt sich meist noch von seiner besten Seite, die Temperaturen sind noch angenehm warm und die Sonne lächelt auch noch oft genug vom Himmel. Was gibt es bessers als die letzten warmen Sonnenstrahlen mit den Liebsten bei einem Picknick im Grünen zu genießen?

Beer & Food Pairing

Ein wunderbarer Begleiter für ein Picknick ist Bier. Mit dem Aufkommen des Craft Beers rückt auch immer mehr die Kombination von Essen mit Bier in den Vordergrund. Bier ist extrem vielfältig und ist auf dem besten Weg als Kombination zur Speise mit dem Wein gleich zu ziehen. Das mit gutem Grund, denn mit Bier lässt sich problemlos ein ganzes mehrgängiges Menü (inklusive Dessert) kombinieren. Es öffnen sich neue Geschmackswelten, Bier kann die Aromen des Essens:
• verstärken bzw. mehr herausbringen
• ausgleichen, z.B. Balance zwischen süß und pikant wie Schokolademuffin mit Pils oder IPA (beides hopfenbittere Biere)
• besänftigen, so können sehr scharfe Speisen mit einem hopfenbitteren Bier (z.B. IPA) die Schärfe genommen werden
• ergänzen, z.B. gibt ein IPA einer Speise eine wunderbare fruchtige Note

In diesem Sinne, ab ins Grüne mit den Liebsten und Prost!


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