Zu Tisch bei
Kaufmann Karl Krenn

Privat ist er passionierter Jäger, Musiker und Koch. Beruflich verwöhnt er seine Gäste mit seinem Catering oder doziert als Unternehmensberater. Karl Krenn aus Teufenbach im Murtal ist seit 39 Jahren ADEG Kaufmann mit Herz und Seele.

Kaufmann Karl Krenn Kaufmann Karl Krenn

Bereits seit 1977 bemüht sich der gebürtige Teufenbacher Karl Krenn seinem Motto „Wir sind serviceorientiert und versuchen dem Kunden jeden Wunsch zu erfüllen!“ möglichst nahe zu kommen. Damals, als er das ADEG Kaufhaus von seinem Vater übernommen hat, war er mit 21 Jahren der jüngste ADEG Kaufmann im Land.

Die Tradition des Hauses im Zentrum der 800-Seelen-Gemeinde im Murtal reicht allerdings nachweislich schon Jahrhunderte zurück: „Es existiert sogar eine Maria-Theresien-Konzession, die den Handel mit allen Waren, Schießpulver eingeschlossen, zertifizierte.“

Schießpulver verkaufen Krenn und seine neun Mitarbeiter im 250-m2-Markt zwar heute nicht mehr, dafür jede Menge nachhaltige Produkte aus der Region. So bietet er Bäckerwaren, Speck- und Fleischspezialitäten von nahen Bauern, natürlich echt steirisches Kernöl, selbstgemachte Tirolerknödel, Lungenstrudel, aber auch Schweinsbraten zum Mitnehmen an. „Wir waren immer schon und sind ein typisches Nahversorger-geschäft“, so der Kaufmann stolz. Seinen treuen Stammkunden bietet er als zusätzliche Serviceleistung eine Post-Partnerschaft, eine Lotto-Toto-Kollektur und eine Tabak-Trafik an.

Rinder-Carpaccio wird mit Kürbiskernöl verfeinert Rinder-Carpaccio wird mit Kürbiskernöl verfeinert
Rinder-Carpaccio wird angerichtet Rinder-Carpaccio wird angerichtet
Krenn bereitet die Polentamuffins vor Krenn bereitet die Polentamuffins vor

Einer, der weiß, wie man Feste feiern

Einen weiteren beruflichen Slogan hat Karl Krenn vor nunmehr 15 Jahren ausgerufen: „Für Sie ist Ihr Fest etwas Besonderes – für uns auch!“ Seit 2001 betreibt er unter dem Motto „feiern. echt. genießen.“ zusätzlich ein erfolgreiches Cateringunternehmen, das weit über die Grenzen des Gemeindegebietes hinaus Feste und Partys lukullisch aufwertet. Von der Hochzeit über Firmenfeste bis hin zum VIP-Bereich für 1.200 Gäste oder zur After-Show-Party realisiert der serviceorientierte Gastronom Krenn seinen Leitspruch „Sie wünschen – wir spielen!“.

Selbst spielt Karl Krenn sehr gerne und – so meinen enge Freunde – sehr gut auf der Steirischen Harmonika. Er ist auch ein gern gesehenes Mitglied vieler ortsansässiger Vereine und liebt die umliegenden Wälder mit der intakten Natur über alles. Im Herbst frönt er gemeinsam mit seiner Ehefrau Ursula, einer Wiener Bilanzbuchhalterin und Kommunikationstrainerin, die sich in den vergangenen 19 Jahren bestens in der Grünen Mark eingelebt hat, einer weiteren Leidenschaft: „Wir sind begeisterte Skipper. Einmal im Jahr mieten wir mit Freunden ein Segelboot im Mittelmeer und entspannen für zwei Wochen.“

Freizeit ist dem Kaufmann wichtig, aber genau die ist immer sehr knapp bemessen: „Da ist es vor allem im ADEG Markt wichtig, dass man gute, selbstverantwortliche Mitarbeiter hat – und die habe ich!“ Denn der umtriebige Kaufmann ist außerdem noch geprüfter Unternehmensberater in Wien. Zweimal im Monat verbringt er einige Tage in der Bundeshauptstadt und berät und betreut Kleinunternehmer – praxisnah und eloquent, ganz so, wie er es in 39 Jahren als ADEG Kaufmann gelernt hat.


Die Schweinsfilets werden mit Kohlsprossen serviert Die Schweinsfilets werden mit Kohlsprossen serviert

Extravagant und doch einfach und typisch steirisch

Am liebsten hätte Karl Krenn ja einen saftigen Hirsch- oder Rehbraten für sein Herbstmenü beigesteuert. „Wild ist ganz bestimmt eine der gesündesten Fleischsorten, denn unsere Tiere fressen wirklich nur das Beste in den Wäldern und auf den Wiesen“, weiß der ADEG Kaufmann aus langjähriger Erfahrung – ist er doch Aufsichtsjäger der Gemeindejagd. Da dieses Fleisch allerdings nicht in jedem ADEG Markt erhältlich ist, hat er sich für „nicht alltägliche, aber sehr steirische Gerichte“ entschieden.

Krenn dekoriert den Hauptspeisenteller mit Gänseblümchen Krenn dekoriert den Hauptspeisenteller mit Gänseblümchen

Der passionierte Koch hat natürlich auch noch ein paar professionelle Tipps für sein Herbstmenü parat: Zum besseren Gelingen der Vorspeise empfiehlt es sich, das Rindfleisch in der Suppe auskühlen zu lassen und darauf zu achten, dass immer Luft in den Topf gelangt, damit das Fleisch schneller auskühlt. Beim Schweinslungenbraten empfiehlt Krenn: „Das Fleischstück vorsichtig mit einem Fleischhammer oder einem großen Messer glätten und die Faserung nicht verletzen!“ Und zum köstlichen Dessert merkt der Kaufmann an: „Die Polentamasse gut auskühlen lassen und erst dann den Schnee unterheben – sonst verlieren die Muffins ihre Flaumigkeit.“ Mit diesen Tipps steht einem extravaganten, typisch steirischen und doch einfachen Herbstmenü nichts mehr im Wege.

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