Zu Tisch bei Kauffrau
Edith Steinmaurer

Die beiden Schwestern Edith Steinmaurer und Karin Hinterwirth haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, mit ihren beiden ADEG Märkten für die frische und nachhaltige Nahversorgung im Almtal zu sorgen. Gesund und regional ist daher auch das gemeinschaftliche Frühlingsmenü.

Das Motto „Leicht und Gesund“ kommt ADEG Kauffrau Edith Steinmaurer bei ihrem Frühlingsmenü sehr entgegen, denn so kann sie etwas Gesundes und Vegetarisches auf den Teller zaubern. Unterstützung bekommt die ADEG Kauffrau aus Scharnstein im oberösterreichischen Almtal dabei von ihrer Schwester Karin Hinterwirth – ihres Zeichens ADEG Kauffrau aus dem nur 9 Kilometer entfernten Steinbach am Ziehberg im Traunviertel.

Beide Schwestern sind mit ADEG aufgewachsen

„Für mich war es von Anbeginn klar, dass ich den Markt meiner Eltern in Steinbach einmal übernehmen werde. Die Arbeit macht mir Spaß und man hat viel Kontakt zu den Leuten aus dem Ort.“ Und so ist Edith Steinmaurer nach der Handelsschule in die Fußstapfen der Eltern getreten und hat damit die Nahversorgung in dem verträumten 800-Seelen-Ort gesichert. 2004 wurde im benachbarten Scharnstein ein neuer ADEG Markt mit 600 m2 Betriebsfläche errichtet. „Ich habe nicht lange überlegt und mich beworben.“ Daraufhin hängte Schwester Karin ihren Job als Buchhändlerin in Wels an den Nagel und übernahm den elterlichen ADEG Betrieb im Heimatort von ihrer Schwester.

Konkurrenz machen sich die ADEG Schwestern keine: „Ganz im Gegenteil, wir tauschen uns bestens aus, auch was die Bestellmengen anbelangt.“ Neben dem herkömmlichen Sortiment legen die Schwestern ganz besonderen Wert auf frische Lebensmittel und Biologisches aus dem Umkreis. Die Palette reicht von Schafkäse vom Moser-Bauernhof über Mittermeier-Waldhonig und Mauracher Biobrot bis hin zu den ganz speziellen und sehr begehrten Wolmleiten-Schnäpsen.

Frisches Konzept im Markt

„Das Brot liefern Bäcker aus dem Ort, sämtliche Wurstwaren und das Geselchte oder den für die Region typischen Leberkäse beziehen wir von heimischen Metzgern.“ Jeden Donnerstag gibt es ein ganz besonderes Schmankerl: die sogenannten „Kesselheißen“, ganz frisch gebrühte Würste, die noch warm serviert werden. „Und seit dem vergangenen Jahr haben wir beide Märkte auf das ADEG Frischekonzept umgestellt“, erzählt die Kauffrau nicht ohne Stolz.

Vegetarisch der Familie zuliebe

Gesünder, bewusster und frischer wollen die Kunden im ADEG Markt Scharnstein versorgt werden. Das konnte Edith Steinmaurer in den vergangenen Jahren vermehrt beobachten. Auch in ihrer eigenen Küche sind die Gerichte vorwiegend gesund. Für die Zubereitung des Frühlingsmenüs übersiedelte die Kauffrau kurzerhand in die liebevoll restaurierte Küche im 330 Jahre alten Bauernhaus ihrer Schwester.

Dass sie dort ausgerechnet ein vegetarisches Menü zusammengestellt hat, hat einen Grund: Ihr Ehemann und die beiden Töchter Maren und Carla haben vor ein paar Jahren entschieden, sich nur noch vegetarisch zu ernähren. „Auch ich kann ganz gut auf Fleisch verzichten, aber ich bin keine Vegetarierin.“ Die ADEG Kauffrau gönnt sich zwischendurch schon mal einen Schweinsbraten, was den Rest der Familie nicht stört. Abgesehen von der größtenteils gesunden Ernährung legt man bei den Steinmaurers gesteigerten Wert auf Aktivitäten in der freien Natur und der klaren Luft des Almtals. „Rauf auf den Berg“ lautet das Motto in allen vier Jahreszeiten. Wandern, Skifahren und Radfahren gehören zu den Lieblingsbeschäftigungen in der raren Freizeit der Kauffrau mit Herz und Seele.

Vorsicht beim Frühlingskräuterpflücken

Ein paar nützliche Tipps hat die passionierte Köchin für das Frühlingsmenü auch bei der Hand: „Bei der Suppe kann man fast alles verwenden, was an Kräutern und Wiesenblumen im Frühjahr wächst. Vorsicht ist aber beim Bärlauch geboten. Ihn sollte man nicht mit dem giftigen Maiglöckchen verwechseln!“ Der lang ersehnte Frühling kann also kommen im oberösterreichischen Almtal und in den beiden ADEG Märkten der ambitionierten Schwestern, denen das Talent zur Kauffrau geradezu in die Wiege gelegt wurde.

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