ADEG ZIMMERMANN

Obere Bachgasse 155
8911 Admont
Steiermark
Telephon 03613/2126
Sa:
7:00 – 13:00
Mo:
7:30 – 18:00
Di:
7:30 – 18:00
Mi:
7:30 – 18:00
Do:
7:30 – 18:00
Fr:
7:30 – 18:00

Besonderheiten

  • Parkplätze
  • Fleisch in Bedienung
  • Post-Partner
  • Tabakwaren
  • AMA Fleisch
  • jö Partner
  • jö&GO!
  • Plattenservice
  • ADEG Lieferservice

Unsere Kaufleute ganz persönlich

Kaufmann Daniel Zimmermann und seine Lebensgefährtin Daniela hat der Zufall nach Admont gebracht, wo sie seit zwei Jahren den ADEG Markt führen. Hier überlassen sie allerdings nichts dem Zufall.

ES IST EIN WARMER FRÜHLINGSTAG in Chile. Daniel Zimmermann und seine Lebensgefährtin Daniela reisen um die Welt, seit Wochen sind die beiden bereits unterwegs. Sie haben viel gesehen und wissen: In ihr altes Leben in Deutschland wollen sie nicht zurück, sie möchten sich verändern. „Im Internet sind wir dann über eine Annonce gestolpert – für das ‚Admonter Haus‘ in der Steiermark wurden Pächter gesucht“, erinnert sich Daniel Zimmermann. Die Entscheidung, die die beiden an diesem Tag im Jahr 2007 fernab der Heimat treffen, wird das Leben des Paares einschneidend verändern.

GLEICH NACH IHRER RÜCKKEHR fahren die beiden in die Steiermark, um sich das Admonter Haus anzusehen. Schnell ist klar: Sie wollen die Hütte pachten und rund fünfeinhalb Monate im Jahr Wander:innen und andere Gäste bewirten. „Wir waren von der Steiermark, von den Menschen hier und der Landschaft, sofort angetan“, erzählt Daniel Zimmermann. Acht Jahre lang arbeiten er und seine Lebensgefährtin als Hüttenwirte. Im Jahr 2015 wird Sohn Felix schließlich sechs Jahre alt und soll eingeschult werden. „Bis zu diesem Zeitpunkt war das Leben auf der Hütte für uns drei wunderbar, mit der bevorstehenden Einschulung haben sich unsere Anforderungen geändert“, so Zimmermann. Die Familie zieht vom Berg ins Tal, Daniel und Daniela arbeiten eine Zeitlang in unterschiedlichen Jobs – bis wieder der Zufall zuschlägt: Der langgediente Kaufmann in Admont geht in Pension und sucht für sein Geschäft einen Nachfolger. Daniela, die zu diesem Zeitpunkt bei dem Kaufmann angestellt ist, und Daniel können sich sofort vorstellen, das Geschäft zu übernehmen.

 

Haus mit Geschichte: Der ADEG Markt ist das älteste Kaufhaus im Ort – viele Admonter haben schon als Kinder hier eingekauft

Perfekter Partner für die Selbstständigkeit

Kundenbindung, Frische und Regionalität: Persönlicher Kontakt zu den Kunden und ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment, darauf legen der Kaufmann und seine Lebensgefährtin Wert.
Stark regional
Das Beste aus der Region direkt im Markt erhältlich

Mit ADEG finden die beiden einen verlässlichen Partner. Binnen weniger Monate erwirbt Daniel Zimmermann, der bereits langjährige Erfahrung im Einzelhandel hat, über die ADEG Akademie das nötige Know-how für seine neue Aufgabe als selbstständiger Kaufmann. „Ich war im Zuge der Einschulung bei zwei verschiedenen Kaufleuten und habe mir angesehen, wie diese ihr Geschäft führen und worauf es ankommt“, sagt Zimmermann. Das Geschäft, das in einem schmucken Häuschen in Admont untergebracht ist, wird in weniger als drei Wochen innen umgebaut, im Dezember 2018 wird eröffnet.

DANIEL ZIMMERMANN ERINNERT SICH an diese Zeit als „sehr intensiv, weil wir mit dem Weihnachtsgeschäft begonnen haben – und da hat man immer alle Hände voll zu tun“. Gleichzeitig erfahren die beiden Kaufleute sehr viel positiven Zuspruch von der Bevölkerung. „Bevor wir den ADEG Markt eröffnet haben, hat man uns schon gekannt in Admont, weil wir ja viele Jahre das Admonter Haus bewirtschaftet haben. Wir waren ein Teil der Dorfgemeinschaft, und ohne das Gefühl, in Admont Rückhalt und Zuspruch zu erfahren, hätten wir uns vermutlich nicht dazu entschieden, das Geschäft zu eröffnen“, erzählt Zimmermann.

Kaufhaus mit Geschichte als wichtiger Eckpfeiler für die Gemeinschaft im Ort

ADEG Kaufmann Daniel Zimmermann

Der ADEG Markt ist das älteste und kleinste Kaufhaus im Ort, viele Kund:innen haben schon als Kinder hier eingekauft. Die Auswahl im Ort ist beachtlich, gibt es doch noch vier weitere Lebensmittelgeschäfte, die um die Kunden buhlen. Dennoch halten viele Admonter:innen dem ADEG Markt die Treue und kaufen regelmäßig hier ein. Daniel Zimmermann glaubt, dass es mit der sehr persönlichen Betreuung der Kund:innen zu tun hat: „Bei uns im Geschäft bekommen die Kund:innen noch persönliche Ansprache, sie unterhalten sich mit unseren Mitarbeiter:innen und fühlen sich hier einfach wertgeschätzt.“ Wie wichtig der ADEG Markt für Admont ist, haben die Wochen des Corona-Lockdowns im Frühling gezeigt: Anstatt selbst einzukaufen, haben sich viele Menschen Lebensmittel direkt vor die Haustür liefern lassen. „Meine Lebensgefährtin war teilweise den ganzen Tag unterwegs, um die Bestellungen zu unseren Kund:innen zu bringen“, sagt Zimmermann. „In dieser Zeit haben wir stark gespürt, dass die Leute den Nahversorger ums Eck sehr zu schätzen wissen. Das merkt man auch jetzt noch.“

STICHWORT NÄHE: Bei der Auswahl seines Sortiments achtet Daniel Zimmermann sehr darauf, möglichst viele regionale Lebensmittel anzubieten. Admont liegt im Nationalpark Gesäuse („Xeis“), von hier kommt das Xeis-Edelwild, das zu verschiedenen Köstlichkeiten verarbeitet wird. Ebenfalls das Gesäuse im Namen trägt die Xeislerei, in der handgemachte Pralinen und Süßigkeiten hergestellt werden. Vom Veitlbauer bezieht der Kaufmann Apfelprodukte – von Most und Saft über Essig bis zu Schnäpsen.

 

Hausgemachtes Salz
Apfelprodukte wie Most, Saft, Essig und Schnäpse stammen vom Veitlbauer in Altenmarkt bei St. Gallen.
Schafkäse aus dem Mostviertel

MIT SELBSTGEMACHTEN SUPPENEINLAGEN wie Kaspressknödeln und Fleischstrudeln bietet der ADEG Markt feine Schmankerl, die zusätzlich zur klassischen Leberkäsesemmel – „mit regionalem Leberkäse, da schmeckt man den Unterschied“ – als schnelles Essen gekauft werden. Gerade in der Vorweihnachtszeit greifen die Kund:innen gerne auf das Angebot an fertigen Speisen sowie das Plattenservice (Käse- und Wurstplatten) zurück.

WENN ES SCHNELL GEHEN MUSS, ist der ADEG Markt auch die erste Anlaufstelle der 60 Mann zählenden Admonter Bergrettung. „Da kann es schon vorkommen, dass wir in nur einer Stunde 50 belegte Semmeln bereitstellen“, sagt der Kaufmann.

FÜR DANIEL ZIMMERMANN und seine Lebensgefährtin wird erst am 24. Dezember Ruhe einkehren. Nach Ladenschluss werden die Vorbereitungen für den gemeinsamen Weihnachtsabend mit Sohn Felix getroffen. Nach den Weihnachtsfeiertagen sind die beiden Kaufleute dann wieder mit vollem Einsatz für ihr Admont da, das sie als zweite Heimat schon fest ins Herz geschlossen haben.