Der Markt bringt Frequenz ins Dorf

Kaufmann Reithofer hält seine Gemeinde auf Trab.

ADEG Kaufmann Georg Reithofer führt seinen Markt in Hainfeld mit Leidenschaft. Das sorgt für Bewegung im Ort, wovon auch umliegende Geschäfte profitieren – ein Lokalaugenschein.

Ruhige Straßen, weit und breit kaum eine Menschenseele anzutreffen und ausgestorbene Läden – dieses Bild steckt oft zu Unrecht in den Köpfen vieler Menschen, wenn sie ans Dorfleben denken. Wie weit dieses Dorf-Klischee gefehlt ist, merkt man im niederösterreichischen Hainfeld sofort: denn die Gemeinde lebt und pulsiert.

Nicht ganz unschuldig daran ist der ADEG Markt von Georg Reithofer, dessen Familie schon seit über einem Jahrhundert die Dorfgemeinschaft mit Lebensmitteln und dem Notwendigen versorgt. Denn der umtriebige Kaufmann betreibt seinen Markt mit Leidenschaft und schafft für seine Kunden eine ganz besondere Atmosphäre: Dank der vielen Kooperationen mit Produzenten aus der Umgebung und durch die sehr persönliche Betreuung bringt er immer wieder neue Kunden in seinen Markt und damit auch in den Ort.

Denn das besondere Angebot bei ADEG Reithofer wissen neben den Hainfeldern auch viele Besucher aus den umliegenden Gemeinden und Pendler zu schätzen. Letztere erledigen nach der Arbeit oft und gerne ihren Wocheneinkauf beim charismatischen Kaufmann. „Meine Kunden kommen immer wieder gerne zum Einkaufen nach Hainfeld“, erzählt Reithofer. Eben auch, weil sie sich in seinem Markt gut beraten fühlen. Dass dadurch die umliegenden Geschäfte und Lokale ebenso an Kundenfrequenz gewinnen, ist ein positiver Zusatzeffekt, von dem die gesamte Gemeinde profitiert.

"Wenn alles stimmt, dann will man hier auch nicht weg."

„Frequenz im Ort kann man nie genug haben, sie ist das Wichtigste überhaupt“, betont Reithofer. Dass es im Ort eine gute Kundenfrequenz gibt, sieht man unter andrem daran, dass kaum ein Geschäftslokal in Hainfeld leer steht. Die meist privat geführten Geschäfte sehen sich untereinander allerdings nicht als Konkurrenten, sondern als ein perfekt aufeinander abgestimmter Branchenmix, wodurch jeder vom anderen profitieren kann: Einer der vielen Gründe, warum die Gemeinde Hainfeld wirtschaftlich floriert. Kaufmann Reithofer und sein Markt nehmen in diesem Gefüge eine zentrale Rolle ein. Denn durch das proaktive Engagement des Kaufmanns und seines Teams ist eine spürbare Harmonie und Symbiose der unterschiedlichen Geschäfte entstanden. Hier will man gegenseitig das Geschäft des Anderen ankurbeln – jeder trägt als Teil eines großen Ganzen zum Erfolg der Gemeinde bei.

"Wenn alles stimmt, dann will man hier auch nicht weg."

Mit Stolz erzählt der Kaufmann, dass Hainfeld heute nicht nur eine überdurchschnittlich hohe Lebensqualität verzeichne, sondern auch eine balancierte demographische Struktur, da viele junge Leute gerne in der Region blieben. Das habe laut Reithofer auch stark mit der guten Nahversorgung im Ort zu tun: „Meiner Meinung nach hat jeder Ort und jedes Dorf einen Nahversorger verdient, das macht das Leben auf dem Land gerade so lebenswert. Wenn alles stimmt, dann will man hier auch nicht weg.“

"Frequenz im Ort kann man nie genug haben, sie ist das Wichtigste überhaupt."

Für Bewegung im Ort sorgt der ADEG Kaufmann auch mit den zahlreichen, vom Familienbetrieb Reithofer organisierten Veranstaltungen. Seien es die jährliche Hausmesse, die Italien-Woche oder die Wies’n-Zeit – sie lassen die Gemeinde aufleben und steigern die Frequenz im Ort zusätzlich. Der Unternehmer denkt gerne an diese für ihn und den Ort so wichtigen Feste: Man kommt zusammen, genießt die Gemeinschaft und das bunte Programm. Dabei lässt sich Reithofer immer wieder neue Themen einfallen, um für Abwechslung zu sorgen. Eine wirkungsvolle Taktik, mit der er jedes Jahr aufs Neue viele Besucher anlocken kann. Der Kaufmann aus Leidenschaft weiß die Vorzüge des Landlebens zu schätzen. Vor allem auch, weil er diese täglich aktiv mitgestaltet.

"Meiner Meinung nach hat jeder Ort und jedes Dorf einen Nahversorger verdient, das macht das Leben auf dem Land gerade so lebenswert. Wenn alles stimmt, dann will man hier auch nicht weg."